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Projekte des Vorstands

Die Kooperation mit den Krankenhäusern ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Tätigkeit des Vorstandes der IBH.

 

Seit 2005 wurden mehrere Projekte auf den Weg gebracht:

 

 

 

  • Es gibt eine kleine Broschüre, die den Hausärzten wie allen Krankenhausärzten zur Verfügung steht. Im ersten Teil dieses Heftchens werden  Kooperationsvereinbarungen ( z.B. Entlassungsmanagement) zusammengefasst. Im zweiten Teil werden die Telefonnummern (Festnetz und Handy) der beteiligten Krankenhausärzte und Hausärzte aufgelistet. Dies ermöglicht eine reibungslosere  Erreichbarkeit auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten. Diese Broschüre erfreut sich großer Akzeptanz. Die 4. ständig aktualisierte Auflage ist erschienen.

 

  • Es werden in unregelmäßigen Abständen mit den Chefärzten, den Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern der IBH Gespräche über Verbesserungen der Zusammenarbeit geführt.

 

  • Eine Vereinbarung hinsichtlich prästationärer und poststationärer Leistungen durch die Hausärzte wurde nicht richtig belebt , da die Auswahl der Diagnosen ( nur Leistenhernien- und Gallenblasenoperationen) sehr eingegrenzt  wurde. Neue Gespräche sind geplant , um den Grundgedanken noch mal aufzunehmen.

 

  • Der § 116b ermöglicht es den Krankenhäusern ihre fachärztliche Tätigkeit in den ambulanten Bereich auszudehnen. Dies berührt insbesondere die Tätigkeit der niedergelassenen Fachärzte, da sich die Kliniken durch die öffentliche finanzielle Förderung in einem Wettbewerbsvorteil befinden. Hier steht die IBH solidarisch an der Seite der niedergelassenen fachärztlichen Kolleginnen und Kollegen.
    In einigen Sitzungen hat der Vorstand der IBH schon darauf hingewiesen, dass nur durch eine konzertierte Aktion aller niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte dieser  Strategie - insbesondere der Geschäftsführer der Krankenhäuser - der Ausweitung der ambulanten Tätigkeit der Kliniken Einhalt geboten werden kann. Für die Hausärzte ist deutlich zu spüren, dass die stationäre Leistung vieler Krankenhäuser in den letzten Jahren stark nachgelassen hat. Ein Grund ist sicherlich, dass in der Stationsarbeit erfahrenes Facharztwissen fehlt, da viele Oberärzte zur Tätigkeit in den Ambulanzen verpflichtet werden.

  •  Im Jahr 2008 läuft eine Bewertung aller (!) Krankenhausentlassungen (von „sehr gut" bis „unzureichend") von den Hausärzten. Die IBH erhofft sich von diesem Projekt eine bessere Diskussionsgrundlage mit den einzelnen Abteilungen zur Verbesserung des Entlassungsmanagements

 

Palliativmedizin in Bielefeld

Am 01.09.2008 nimmt der Verein „Palliativnetz-Bielefeld eV" seine Arbeit auf. Schon seit 2004 arbeiteten die Palliativmediziner an einem umfassenden Beratungskonzept für die hausärztlichen Kollegen. Am 01.4.2006 nahm dann der Palliativmedizinische Konsiliardienst mit einer 24-Stunden-Hotline an 365 Tagen im Jahr seine Arbeit auf.

In Anlehnung an die Anordnung der Bundesregierung und gemäß den Empfehlungen des Gemeinsamen Bundesausschusses ( GBA) hat sich der o.g. Verein gegründet (www.palliativnetz-bielefeld.de). Bemerkenswert und einmalig am Bielefelder Konzept ist die Tatsache, dass alle großen Krankenhausträger, qualifizierte Palliativ-Pflegedienste, Hospiz, Onkol. Schwerpunktpraxis, Ehrenamt und die niedergelassenen Palliativ-Mediziner in einem Netz vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Alle notwendigen Formulare zur Nutzung  dieses speziellen Angebots sowie Ziel und Information zum Verein finden Sie unter den entsprechenden Menüpunkten der Internetseite als download.